Nachdem Dani nochmal unseren Plan durchgegangen ist und wir schon ein paar Sachen früher abgehakt haben, konnten wir einen erneuten Versuch im Madison Square Garden starten. Heute wurden auch wieder Führungen gegeben.

Madison Square Garden

Das Beste daran aber war: Als wir uns anmeldeten war zufällig wohl der Head of Führungen da. Er hatte uns wohl versucht zu kontaktieren, wegen der ausgefallen Führung gestern, was aber nicht funktioniert hat. Daher hat er uns den schon gezahlten Betragt wieder zurück erstattet. Wir durften heute dann aber trotzdem die Tour machen, ohne neue Tickets zu kaufen.

Bis auf die Umkleidekabinen konnten wir uns auch die ganze Anlage anschauen und haben natürlich wieder viele interessante Dinge gelernt. Zum Beispiel, dass Justin Biebers 2 Konzerte hier damals innerhalb von ca. 30 Sekunden ausverkauft waren.

Nachdem wir da fertig waren, machten wir uns Richtung Woolworth Building. Dort würden wir eine weiter Führung haben. Die Zeit dazwischen haben wir genutzt, um uns den City Store im Gerichtsgebäude anzuschauen, sozusagen das offizielle Merchandising Geschäft von New York. Ich habe da auch 2 T-Shirts gefunden ;-).

Als wir wieder zum Woolworth Building gelaufen sind, kamen wir durch eine kleine Grünanlage nenne ich es mal. Und da sind dann folgende Fotos entstanden, was nur eine kleine Auswahl darstellt. 

An der alten City Hall vorbei wechselten wir die Strassenseite und schon ging es zurück in die Zeit, wo es in New York noch nicht so viele Wolkenkratzer gab. Mit Eröffnung 1913 war das Woolworth Building damals das Weltgrösste Wohngebäude.

Wie man sich aber anhand der Skyline denken kann, blieb es das nicht lange. Da dies nur die „Schnuppertour“ von ca. 30min war, sind wir nicht in die einzelnen Stockwerke gefahren, sondern haben uns hauptsächlich die Eingangshalle, den „Keller“ und das Äussere angeschaut. Das war aber schon sehr imposant, hatte sich ja damals ein Jeder mit seinem Gebäude übertreffen wollen.

Vom damals grössten Gebäude machten wir uns auf den Weg zum aktuell Höchsten der Stadt. Bevor wir das One World Trade Center betreten wollten, musste erst noch der Hunger gestillt werden. In unmittelbarer Nähe war aber nichts wirklich Ansprechendes an Restaurants und/oder Fastfood Kette zu finden. Wir hatten ja schon seit dem ersten Mal in der Stadt diese mobilen Fressbuden mit Argwohn aber auch Neugier beäugt. Heute war es dann soweit: Wir haben uns getraut! Und tatsächlich war das Essen auch ganz lecker.

Gestärkt konnten wir nun den Turm erklimmen. Die Fahrt mit dem Video-animierten Aufzug und das kurze Intro-Video auf der Aussichtsplattform gab uns die Story des Gebäudes wieder. Mit dem Wissen und einem iPad gerüstet, welches die umliegenden Gebäude benennt und kurze Infos darüber hergibt machten wir uns auf, Manhattan, Queens, Brooklyn und ja auch New Jersey von oben zu betrachten. Für Rhein-Main Hessen: New Jersey ist sozusagen das Offenbach von New York („Das schönste an New Jersey ist der Blick auf die New Yorker Skyline“).

Die Sonne war zwischenzeitlich untergegangen und wir hatten die Stadt in sämtliche Richtung und allen Helligkeiten abgelichtet. Also ging es wieder durch den Video-Aufzug hinunter und Richtung Hotel, da wir beide doch ganz schön geschafft waren.

Beim nächsten Mal fängt der Tag sehr unkonventionell an, es wird geklärt warum kleine braune Tüten aus New York nicht mit denen aus Deutschland zu vergleichen sind, wo die grösste Eislaufbahn in New York ist und wie die 5th Avenue so zur Weihnachtszeit aussieht.

Christmas Time in New York – Tag 5

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