Urlaubsleben an Bord…

An einem Seetag gibt es ja eigentlich keinen Grund früh aufzustehen, ausser man will unbedingt noch das Frühstück mitbekommen. Aber wie mal wieder gesehen, waren wir nicht die einzigen Verrückten, die um viertel vor Acht auf den Sonnenaufgang warteten. Wie gut, dass der im Winter doch recht spät ist…

Es gab auch schon Leute, die im Fitness geradelt oder gelaufen sind, oder einfach so etwas rumspazierten. Die Bar ist um diese Uhrzeit noch nicht besetzt, ansonsten wären wohl auch schon die ersten Biere über den Tresen gewandert. Nun Gut. Die erste Hälfte der Fotos von heute wurden dann auch innerhalb der ersten 2 Stunden des Tages geschossen. Den Rest gab es dann abends.

Klein vs. Groß…

Aber was macht man eigentlich an einem Seetag die ganze Zeit? Naja, in den etwas wärmeren Gewässern hätte ich jetzt gesagt: Man (Ich nicht) liegt auf dem Pooldeck auf einer Liege, sonnt sich, liest was, spielt Karten, oder lümmelt sich im Pool. Das fiel bei dieser Reise aus entsprechenden Witterungsverhältnissen aus. Natürlich gab es immer mal wieder welche, die draussen Seeluft schnupperten, bzw. die Raucher, die ja „zwangsweise“ raus mussten. Aber ansonsten spielte sich Alles auf den Decks 8 und 9 ab. Und das ist dann so der Punkt, warum wir von kleinen Schiffen nicht so begeistert sind. Es drängt sich nunmal alles auf relativ kleinem Raum. Auf einem großen Schiff, gibt es viel mehr Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen, ohne die ganze Zeit auf der Kabine zu hocken.

 

Alles gleich und doch ganz anders…

Aber gut, diese Reise war eine riesen Ausnahme, da wir, Facebook sei dank, schon vorweg Mitreisende kennengelernt haben, mit denen man sich jetzt mal unterhalten konnte. Nachdem wir uns mit tiefgreifenden Gedanken den Tag vertrieben haben (Gehen wir noch Kuchen essen, obwohl es gleich schon wieder Abendessen gibt?) ging es dann auch schon wieder zu allabendlichen Show, die hier nicht PrimeTime heißt, wie von anderen AIDA Schiffen bekannt, sondern Boulevard . Hintergrund ist wohl der, dass hier alles ein klein wenig anders ist. Hier wird die Show auch nicht im Fernsehn übertragen, sondern man kann sie nur live im Theater miterleben. Heute war ein besonderer Abend, da der F&B Supervisor gestern eine Wette verloren hatte. Dementsprechend durfte er heute im Dirndl erscheinen. Und Wettschulden sind bekanntermaßen Ehrenschulden.

 

Jump, Jump…

Bevor es dann so langsam Richtung Bett gehen sollte, wurde das Aussendeck nochmal richtig voll. Um 23:51 Uhr überfuhren wir den 66. Breitengrad, was bedeutet dass wir uns ab sofort nördlich des Polarkreis befanden.  Symbolish sind dann alle auf dem Pooleck über eine Linie – den Polarkreis – gesprungen.

Ab hier ist die Wahrscheinlichkeit Polarlichter zu sehen verdammt hoch. Dazu aber demnächst noch mehr. Da sich heute aber noch keine zeigen wollten, gab es eine Lasershow mit Polarlichtimitation. Das sollte jetzt aber auch für den Tag reichen. Morgen geht es ja wieder auf Achse.

Preview…oder so ähnlich…

Was bewegt uns dazu, mal keinen Ausflug zu buchen? Wieso sollte man einen Volvo in Norwegen fahren? Was passiert eigentlich bei Ebbe und Flut, wenn das Wasser nicht so wie an der Küste sich einfach zurückziehen kann? Und: Was macht man als norwegischer Polizist in der Ausbildung?

 

Das alles bekommt ihr hier beantwortet…demnächst!

AIDAcara – Winter im hohen Norden Tag 4

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