Today I don´t feel like doing anything…

Der dritte von vier Seetagen ist angebrochen. Das hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein großer Vorteil eines Seetages ist, dass man Zeit hat, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Bei einer Schiffstour ganz ohne Seetag bist du am Schluss total fertig, weil du jeden Tag was neues siehst, hörst, entdeckst. Und so kann man mal einen Tag ausspannen und sich ausruhen. Man hat schon mal Zeit ein paar Fotos zu sortieren, sich mit anderen Reisenden unterhalten, was die so die letzten Tage gemacht und gesehen haben oder vielleicht wirklich mal rumlümmeln und fernsehen. Immerhin gibt es hier zwei Kanäle, die über den Tag verteilt verschiedene Filme zeigen.

 

Kitchen Party

Wir haben dann auch mal den Sonnenaufgang Sonnenaufgang sein lassen und haben sogar das Frühstück weggelassen (verrückt, was?). Dafür gab es für uns heute Abendessen, wobei wir zugeschaut haben, wie es zubereitet wird. Wir hatten eine Kitchen-Party. Dies war nur eine von vielen, angebotenen Touren an Bord. Der Küchenchef des Selection Restaurants (Das ist ein Restaurant, wo man separat bezahlen muss) gab eine exklusive Führung durch sein Reich. Wir haben uns die einzelnen Stationen angeschaut, wo Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch zubereitet werden. Natürlich durften wir die dort live zubereiteten Gerichte auch essen. Nebenher hat er uns den Tagesablauf erklärt, wie das so mit dem Einkaufen ist und, und, und. Hier mal ein paar Impressionen:

Es war alles sehr lecker.

 

Auf der Reeperbahn…

Das Abendprogramm wurde heute etwas anders gestaltet. Über die letzten Tage hatten mehrere Reisende mit dem Haus und Hof Pianisten geübt und so war heute die Premiere des Gäste-Chors in der Lambada-Bar. Zur Zugabe durften dann auch noch die Offiziere mit dazu um mit der ganzen Bar zusammen „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ zu singen. Danach waren die AIDA-Stars dran. Aufgrund des Settings heute auch mal nicht in besonderen Outfits gekleidet. Alles lief sehr gediegen und unaufgeregt ab, was mal eine schöne Abwechslung war. Nachdem wir zum Schluss noch ein paar Worte mit den Jungs und Mädels (sie sind nunmal doch ne Ecke jünger als wir) gewechselt hatten, ging es auch schon wieder auf die Kabine. Die einigen Bilder von heute wurden noch gesichert und die Akkus wieder geladen. Morgen sollte ja wieder etwas mehr geknipst werden.

 

Preview:

Und wir sollten folgende Fragen beantwortet bekommen:

Wie sieht es eigentlich in den Lagerräumen des Schiffs aus?  Erklären Bücher über Norwegen das echte Norwegen? Wie schafft man es, sich von einem Guide zu verabschieden, bevor das Schiff ablegt?  Und… Kann der Christian auch mal an einem Starbucks „vorbei“ gehen?

 

Seid gespannt!

AIDAcara – Winter im hohen Norden Tag 11

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