Wenn einer eine Reise tut, dann geht die in unserem Fall natürlich immer sehr früh los.  

Na gut, 7:17 Uhr ist jetzt nicht das Unchristlichste, was wir bisher hatten. Und die Sonne ließ sich auch schon langsam blicken, als der IC sich langsam auf den Weg Richtung Hamburg machte. Bis Hannover hatten wir eine nette Unterhaltung mit einer älteren Dame aus Marburg, die gerade auf dem Weg nach Oldenburg zu ihren Enkeln war.  Danach wurden noch ein paar norwegische Vokabeln gelernt und schon waren wir in der Hansestadt angekommen. Nach einer kurzen Suche, haben wir die Leute gefunden, die unsere Koffer zum Schiff bringen würden. 3 unseres Vierer-Gespanns blieben dort. Der Dritte, mit dem ganzen Fotokram beladen, behielt ich lieber bei mir. In Hamburg ist der Transfer sehr einfach. Am Hauptbahnhof selbst, gibt man die Koffer ab und geht dann ca. 3 Minuten bis zum Busbahnhof. Dort steigt man, oh Wunder, in einen Bus ein, der dich dann direkt vor das Schiff fährt.

In unserem Fall hat uns Jens, der Busfahrer noch ein paar Fakten und Geschichten zu Hamburg erzählt, bevor wir uns Richtung Check-In Schalter bewegten. Die Schlange war zu diesem Zeitpunkt noch sehr moderat. Die längste Schlange gab es bei der Security. Denn auch beim Schiff wird man selbst und das Gepäck gescannt, wie am Flughafen.

Wir waren aber noch rechtzeitig an Bord, um etwas zu Mittag zu essen. Danach wurde das Schiff erst einmal „wieder“ entdeckt. Da wir schonmal mit der kleinen Cara aus der AIDA Flotte unterwegs waren, kam uns der Großteil noch sehr bekannt vor. Dementsprechend ging es dann erstmal in die Kabine, um uns mit den Kameras zu bewaffnen und die ersten Eindrücke festzuhalten. Irgendwann war es dann soweit und wir legten ab. Noch ein paar Aufnahmen vom abendlichen Hamburg und wir gingen uns beim Abendessen aufwärmen.

 

Der Wind gab uns schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was wir die nächsten Tage noch erleben sollten. Damit war der erste Tag auch schon so gut wie geschafft. O.k. Natürlich darf die all abendliche Show nicht verpasst werden. Hier wird man am ersten Abend immer auf seinen Urlaub eingestimmt und man bekommt schonmal die wichtigsten Leute zu Gesicht. Natürlich darf der in AIDA Farben gehaltene Willkommens-Sekt nicht fehlen.

Der erste Eindruck der Sängerinnen und Sänger war nicht gerade der Beste. Aber das sollten nur kleine Startschwierigkeiten sein, wie sie noch ein paar Mal vorkommen sollten. Nun wurden noch die Bilder gesichert und schon ging es ab ins Bett. Wir mussten ja für den folgenden Seetag fit sein.

AIDAcara – Winter im hohen Norden Tag 1

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