Bien Venido a Málaga

Das erste Ziel unserer Reise ist die Stadt, aus der das komische Eis mit den Rosinen kommt. Ja, die Namensverwandschaft kommt nicht von ungefähr. Das haben wir aber auch nur durch Internet-Recherche herausgefunden. Die Tour, die wir gebucht hatten brachte uns durch die Geschichte Málagas an verschiedenste Schauplätze. Sowohl hier als auch in den kommenden Locations sollten wir anhand des Stadtbildes die verschiedenen Einflüsse der über die Jahrhunderte hinweg unterschiedlichen „Gruppen“ erkennen, die hier gelebt haben.

Immer diese alten Gemäuer…

Wie in noch einigen Teilen Spaniens üblich, gibt es auch hier eine Stierkampfarena. Unser Guide war davon wohl nicht so angetan, aber es ist nun mal eine alte Tradition, so seine Erklärung, warum es heute immer noch praktiziert wird. Nunja.

Stierkampfarena

Wir fuhren mit dem Bus ein paar Runden, bevor wir dann zu Fuss die Festung Gibralfaro erklommen. In/Auf dieser Anlage aus den 14. Jahrhundert hat man einen schönen Blick hinab auf Málaga und das berühmte Riesenrad. Dann ging es erst noch einmal in den Bus um einen Überblick über die Einkaufsstrassen, den Hafen und die generelle Architektur zu bekommen. Wir wurden am Alcazaba abgesetzt, eine alte Festung, die auch als Palast gedient hatte.

Kirchen, Kirchen, überall…

Überall erkennt man den Einfluss der Mauren bzw. Berber sehen. Durch die Gärten hindurch gelangt man direkt in die Innenstadt. Vorbei am El Pimpi, ein sehr altes Restaurant (mit lecker Essen) wandelten wir durch die verschlungenen Gassen und zu diversen Kirchen. Diese durften wir uns auch von innen anschauen.

Die Häuser waren voll von „eingezäunten“ Fenstern, keine richtigen Balkone sondern nur ein 1 Fuss breiter Vorbau. Diese rühren noch aus einer Zeit, wo die Frauen nicht das Haus alleine verlassen durften. Also blieb ihnen tagsüber nur das Fenster um am Leben draussen teilnehmen zu können. Daraufhin wurden diese Vorbauten konstruiert, damit die Frau es etwas angenehmer hatte, mit der Nachbarin auf der anderen Strassenseite zu plaudern, oder zu schauen, ob der Geliebte schon im Anmarsch ist.

Nach der Tour sind wir noch auf eigene Faust durch die Gegend gewandert um div. Mitbringsel zu kaufen und den Hunger zu stillen. Am Nachmittag ging es dann per Taxi wieder zum Schiff zurück, da der Liegeplatz nicht gerade fussläufig war. Den Abend ließen wir locker ausklingen, da es am nächsten Tag schon gleich wieder auf Achse gehen würde.

AIDA & Mallorca 2017 – Tag 4

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